Landesweit haben sich 50 Projekte beworben. Die Jury tagt am 24. und 25. Februar 2020.

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2020 haben sich in diesem Jahr 50 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Die meisten Einreichungen kommen aus Rostock (zwölf) und Greifswald (zehn). Weitere Einreichungen kommen aus Wismar (drei), Schwerin (drei), Güstrow (zwei), Wattmannshagen (zwei), Waren Müritz (zwei) und Neubrandenburg (zwei). Daneben sind aus Grevesmühlen, Hagenow, Grabow, Bützow, Tessin, Laage, Leopoldshagen, Pasewalk, Ückeritz, Bergen, Sassnitz, Stralsund, Zingst und Lärz Projekte eingereicht worden.

Mehr als die Hälfte der Bewerbungen haben ihren Fokus auf die Videoarbeit gelegt (28). Dass medienpädagogische Projekte sich oftmals nicht mehr nur mit einem klassischen Medium beschäftigen, sondern zunehmend komplex angelegt sind, zeigt die große Anzahl an eingereichten medienübergreifenden Projekten (15). Weitere fünf Projekte realisierten Audio-Projekte, jeweils ein Projekt aus dem Bereich Gaming und Social Media gehen ebenso ins Rennen um den Medienkompetenz-Preis M-V 2020.

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte in vielfältigen Kontexten und für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert.

Neben der Vermittlung technischer und sozialer Kompetenzen gab es eine große Bandbreite an thematischen Schwerpunkten bei den Einreichungen. So setzten sich verschiedene Projekte mit historischen, lokalen und regionalen Stoffen auseinander, andere Projekte verknüpften Medienarbeit mit dem Thema „Berufsorientierung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf die Medienreflektion und einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Auch die Themen „Umwelt-, Klimaschutz und globale Gerechtigkeit“, „Demokratiebildung“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung“ standen in verschiedenen Konzepten im Mittelpunkt. Kurze Beschreibungen aller 50 eingereichten Projekte finden unter: www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2020 (dotiert in diesem Jahr mit insgesamt 6.000 Euro) prämiert seit 2006 alljährlich die innovativsten Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Er wird 2020 erstmals in vier Kategorien vergeben:

• Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
• Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)
• Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung)
• gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig)

Am 24. Februar und 25. Februar 2020 wird die Jury alle Projekte sichten und je Kategorie zwei Bewerber bestimmen, die zur Preisverleihung am 29. April 2020 im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) eingeladen werden.

Zur Jury gehören in diesem Jahr: Petra Willert (Mitglied des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern der Medienanstalt M-V), Prof. Dr. Roland Rosenstock (Theologische Fakultät Lehrstuhl für Praktische Theologie Religionspädagogik, Medienpädagogik), Sabine Beck (Projektgruppe Filmförderung der Staatskanzlei M-V), Elvira Henke (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Soziales), Susanne Schmock (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Frühkindliche Bildung), Rüdiger Prehn (Regionalbeauftragter für Medienbildung des Medienpädagogischen Zentrums des Bildungsministeriums, Neubrandenburg), Susan Panzer (Medienpädagogin der Stadtbibliotheken Leipzig).

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Claudia Heinrich vom Institut für neue Medien Rostock, Tel.: 0381-203544, E-Mail: mekopreis@ifnm.de

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